IBA Kandidaten nominiert - LEADER Projekt ist dabei

Nachricht, veröffentlicht von Doreen Handke am 01.10.2014

Das Projekt "Resilientes Schwarzatal – Experimentierfeld für regionale Wertschöpfungsketten, soziale Daseinsvorsorge, erneuerbare Energie, partizipative Strukturen " ist einer von 16 IBA-Kandidaten, die am 30. September nominiert wurden. Eingereicht wurde das Projekt von der Zukunftswerkstatt Schwarzatal, die von der LEADER Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt unterstützt wird.

Von ‚StadtLand Dornburg: Dornröschen erwache’ über ‚Bauen mit Weitblick’ und ‚Thüringer Landstrom’ bis hin zu ‚Perspektiven für kirchliche Gebäude in Thüringen’: Dies sind nur vier weitere von 16 Ideen, die es zum Status eines IBA Kandidaten geschafft haben. Außerdem hat die IBA Thüringen drei ‚Erwartungsräume’ festgelegt, in denen sie in den kommenden Monaten Anregungen aus dem Projektaufruf aufgreifen wird: den Projektraum Mittleres Thüringen, den Kooperationsraum Stadt sowie den Gestaltungsraum Erlebbare Landschaft.

„Mit den ersten Kandidaten hat die IBA Thüringen ihre Gründungsphase definitiv abgeschlossen und nimmt konkrete Gestalt an. Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich in diese erste Phase eingebracht haben. Nun geht es für 16 Kandidaten und drei ‚Erwartungsräume’ bzw. Handlungsfelder in eine gemeinsame Qualifizierungsphase, in der die Akteure gemeinsam mit dem Team der IBA Thüringen daran arbeiten, die Ideen weiterzuentwickeln und zur Projektreife zu führen. Ich freue mich sehr auf diesen Dialog, der heute beginnt“, so die IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi bei der Vorstellung der Kandidaten auf dem IBA Forum in Jena.

Der Fachbeirat hatte Ende September 2014 aus insgesamt 248 eingereichten Projektideen 16 als IBA Kandidaten empfohlen. Alle 16 IBA Kandidaten verbindet, dass sie sich beispielhaft mit den Leitthemen der IBA Thüringen auseinandersetzen. Sie haben richtungsweisende Projektideen entwickelt, die Pilotcharakter haben und den Kriterien der IBA Stand halten. Die IBA Kandidaten beziehen sich auf verschiedene räumliche Ebenen, von der Landschaft und dem Dorf über das Quartier und die Gesamtstadt bis hin zur Region und zum überregionalen Städteverbund. Auch Initiativen zur regionalen Vernetzung und methodische Ansätze ohne konkrete Verortung sind dabei. Inhaltlich decken sie ein breites Spektrum an Themen ab, wie beispielsweise Energie, Wohnen, Landwirtschaft, Bildung, Tourismus. Getragen werden die Kandidaten sowohl von der öffentlichen Hand als auch von privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren.

In drei ‚Erwartungsräumen’, die die IBA Thüringen definiert hat, begegnen sich vielfältige und unterschiedliche Projektideen, die noch einer weiteren Präzisierung oder auch Vernetzung bedürfen. In allen drei Themenfeldern möchte die IBA Thüringen in den kommenden Monaten aktiv werden:

Die Region Mittleres Thüringen, die landkreisübergreifend als bedeutende Kulturlandschaft Europas erschlossen und erlebbar gemacht werden soll. Hier ist die Idee vom Regionalpark Saale-Ilm eine vielversprechende Klammer.

Im Kooperationsraum Stadt sollen Fragen der Stadterneuerung aufgegriffen werden. Hier wird die IBA Thüringen auf das Netzwerk PRINZIBA für Interkommunale Zusammenarbeit zugehen.

Der Gestaltungsraum Erlebbare Landschaft bezieht sich zunächst auf ganz Thüringen und hat das Ziel, Natur- und Kulturrouten mit IBA Qualitätssiegel zu gestalten.

Quelle: www.iba-thueringen.de