Aufruf zur Interessensbekundung am Forschungs-Praxis-Projekt "Integrations- und Entwicklungspotenziale in strukturschwachen ländlichen Regionen"

Nachricht, veröffentlicht von Doreen Handke am 15.02.2012

Die Schader-Stiftung führt ab Januar 2012 gemeinsam mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, dem Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund das Forschungs-Praxis-Projekt „Integrations- und Entwicklungspotenziale in strukturschwachen ländlichen Regionen“ durch. Die Schader-Stiftung ist Projektträger des über drei Jahre laufenden Projektes.

Das Forschungs-Praxis-Projekt knüpft an das von der Schader-Stiftung durchgeführte Projekt „Integrationspotenziale in kleinen Städten und Landkreisen“ an, das im Dezember 2011 abgeschlossen wurde, und wendet sich explizit an Kommunen in strukturschwachen ländlich geprägten Regionen. Vor dem Hintergrund der Entwicklungstendenzen in den von Schrumpfung und demografischem Wandel betroffenen ländlichen Regionen will das Projekt die Angebots- und Steuerungsstruktur kommunaler Integrationspolitik untersuchen, die Chancen für die Generierung neuer Zuwanderergruppen ausloten (Potenzialanalyse) und die Kommunen für einen potenzialorientierten Umgang mit Zuwanderern und kultureller Vielfalt befähigen.

Das Projekt richtet sich an Städte und Gemeinden zwischen 10.000 und ca. 50.000 Einwohnern sowie deren Landkreise. Es wird nach Kommunen in Schrumpfungsregionen gesucht. Bewerbungsschluss ist der 30.03.2012.

In das Projekt sollen vier Städte mit ihren Landkreisen aus westdeutschen sowie drei
Städte mit ihren Landkreisen aus ostdeutschen strukturschwachen Regionen einbezogen
werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine negative Bevölkerungsentwicklung,
ein bereits erkennbarer oder prognostizierter Fachkräftemangel und Nachwuchsprobleme.

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Quelle: Auszug aus dem Aufruf des DStGB zur Interessenbekundung zur Teilnahme am Projekt der Schader-Stiftung: „Integrations- und Entwicklungspotenziale in strukturschwachen ländlichen Regionen“